Gemütlich im Winterquartier

Wir haben uns für die nächsten Wochen in Schiffs Office begeben. Freitag sind wir in Monnickendam angekommen und müssen nun zunächst für 10 Tage in Quarantäne, da wir für Holland aus einem Risikogebiet kommen. Das wird vom Hafenmeister auch überprüft! Das Zusammenleben ohne Ausgang ist vielleicht auch eine ganz gute Vorbereitung auf längere Seepassagen.

Tag 1 der Quarantäne war noch mit Räumen und Inbetriebnahme gefüllt. Frisches Gemüse und Obst ist schon mal langfahrtadäquat gut und kühl im Netz verstaut. Wäre jetzt zwar nicht notwendig, da das Schiff sich ja nicht bewegt. Sieht aber toll aus und man kann die verschiedenen Möglichkeiten für das Anbringen von Netzen schon mal ausprobieren.

Gemüsehängematte im Werkraum

Tag 2 war sonnig und da konnte man das machen, was der Schiffseigener immer macht: Deck schrubben. Dananch war dann auch für die Crew eine Hängematte der richtige Aufenthaltsort.

Crewhängematte an Deck

Fünf Wochen auf Sommertörn 2020

Wie überall in diesem Jahr war lange unklar, was für uns Segler denn so möglich sein würde. Zur Saison stellte sich dann aber doch heraus, dass Holland, Deutschland und Dänemark ganz unproblematisch besegelt werden konnten und so haben wir uns Mitte Juli mit Reinhard als weiterem Crewmitglied auf den Weg gemacht. Einzige Formalität war ein ausgefülltes Formular für Dänemark, das man dabei haben musste. Dort musste man sechs Häfen angeben, die man anlaufen will – wenn es denn anders kam, war das auch OK, es war nur eine Massnahme, um Tagestouristen abzuhalten.

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Herbsttörn

Geplant war eigentlich ein Werftaufenthalt in Harlingen zur Beseitigung von Restmängeln, der aber aufgrund von Terminproblemen nicht zustande kam.

Daher sind Reinhard und ich nach Terschelling gesegelt, für Reinhard als SKS-Anwärter die ersten 49 der 300 notwendigen Meilen auf dem Meer.

Die Bedingungen waren bis auf einen Regentag auf Terschelling sehr ruhig, die Nordsee lag teils da wie ein Ententeich.

Dank der Nachsaison ging das Schleusen in Rekordzeit, mehr als 5 Minuten mussten wir nicht warten.
Auch die Häfen hatten reichlich Platz für uns, wenn auch Terschelling mit Zweierpäckchen-Belegung erstaunlich voll war.

Jetzt liegt Sutje wieder in Zeilhoek Katwoude und wird auf den Winter vorbereitet.