Die Cuauhtémoc-Show

Im Gegensatz zur Gorch Fock, die Corona-bedingt leider keine Schiffsbesichtigung zugelassen hat, war eine Besichtigung der Cuauhtémoc, dem Segelschulschiff der mexikanischen Marine ganz problemlos- einfach den Offizier an der Gangway freundlich grüßen, eine Dosis Handdesinfektionsmittel in Empfang nehmen und schon konnten wir uns überall an Deck frei bewegen.

Das Schiff ist – zumindest äußerlich – in einem beeindruckenden Zustand. Alles ist mit viel Liebe zum Detail gewienert und lackiert. Eigentlich kann die Gorch Fock nach dem etwas zu teuer geratenen Werftaufenthalt an Deck auch nicht besser aussehen. Allerdings hat die Gorch Fock einen Landstromanschluss. Sie muss also zur Energieversorgung im Hafen keine Maschine laufen lassen, was ja sehr umweltfreundlich ist. Hier in Santa Cruz hat das leider nicht viel gebracht. An ihrem Liegeplatz gab es keinen ausreichend leistungsfähigen Landstrom und so steckte das Kabel in einem Dieselgenerator an Land. Am Ende hier also genauso umweltfreundlich wie die Cuauhtémoc, die ihren eigenen Generator laufen liess.

Petra war besonders angetan von den Düften, die aus der Kombüse kamen. Gerne hätten wir eine Einladung zum Essen angenommen.

Gestern um 10:00 hat die Cuauhtémoc dann Richtung Mexico abgelegt. Wie auch bei der Ankunft war das wieder eine tolle Show. Das Schiff ist ein phantastischer Botschafter für sein Land.

Zurück auf den Kanaren

Nachdem wir über den Jahreswechsel für ein paar Tage zum Boostern in Deutschland waren und Verwandte besucht haben, sind wir nun seit einer Woche wieder auf Teneriffa. Auf dem Rückweg haben wir natürlich jede Menge bestellter Ersatzteile mitgenommen, die sich bei Jans Schwester so über die Zeit angesammelt hatten. Dafür haben wir dann einen ganzen Schinken dort abgeliefert.

Schinken auf dem Weg nach Deutschland
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Aus der Bordküche: gluschtige Pasta

Zum Abschluss des Jahres wollen wir hier gerne noch eine Empfehlung für ein einfaches und leckeres Nudelrezept geben. Der Schweizer Begriff gluschtig passt in diesem Fall aber lautmalerisch viel besser als lecker, weil das Ganze sehr weich, dicht und cremig ist und die Seele streichelt. Im Laufes des Jahres hat es sich bei Jan in die Top Drei der Lieblingsgerichte eingenistet, obwohl er eigentlich gar nicht so gerne Paprika isst.

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Weihnachten auf den Kanaren

Vor drei Tagen haben wir Las Palmas, Gran Canaria verlassen und sind nach Santa Cruz de Tenerife gesegelt. Die 50 Seemeilen sind nur ein Tagestörn, aber da schwache Winde vorausgesagt waren und wir gerne auch bei wenig Wind segeln und nicht den Motor bemühen wollten, um noch bei Tageslicht anzukommen, sind wir früh um 5 Uhr aufgestanden und haben nach einem kurzen Frühstück abgelegt.

Auslaufen aus Las Palmas
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Unsere Tage auf Gran Canaria

Seit fast zwei Wochen liegen wir nun schon in der Marina von Las Palmas. Entgegen unserer Erwartung ist es hier viel ruhiger als in der Marina Rubicon auf Lanzarote. Die Marina hier liegt zwar direkt an einer viel befahrenen Autobahn, von der man aber wegen der vorherrschenden Windrichtung fast nichts hört. Und sonst ist hier kein Rambazamba wie in Rubicon, wo jeden Abend das immer gleiche Potpourri der all time favourites wie Sting, Cat Stevens und Dolly Parton, mal mehr mal weniger gut live interpretiert gespielt wurde.

Las Palmas ist einfach eine normale, quirrlige Stadt, die sehr bunt und vielfältig daherkommt. Hier gibt es sehr schöne, lange Promenaden und spannende Strassenzüge zu erkunden. Die Stadt zieht sich bunt gewürfelt von der Küste die Hügel hoch und der Tourismus ist nicht prägend. Das macht auch mal wieder Spass.

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Unsere nächsten Ziele

Von mehreren Seiten wurden wir gefragt, wie unsere weitere Planung aussieht. Daraus wollen wir natürlich kein Geheimnis machen – soweit wir es denn selbst wissen.

Der Standardplan von Seglern auf der sogenannten Barfußroute sieht vor, dass man spätestens im Herbst auf den Kanaren ankommt. Sobald im November die Hurrican Season in der Karibik vorbei ist, segelt man von dort entweder direkt oder über die Kapverden Richtung Karibik. Dann hat man bis zum Mai Zeit für die Karibik, bevor die nächste Hurrican Season vor der Tür steht.

So eng getaktet wollen wir nicht segeln, sondern uns da Zeit lassen, wo es schön ist. Deswegen war von Anfang an klar, dass wir in dieser Saison den Atlantik nicht überqueren werden, sondern uns viel Zeit für die einzelnen Kanaren-Inseln nehmen wollen.

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